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Natur, Genuss und Zeit im HIRBEN Naturlaub

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Christian Schwert
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©Olena Albert / © Kottersteger (Hirben Naturlaub) / Olena Albert
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Es gibt Regionen, die reden nicht viel – und sagen gerade deshalb alles. Südtirol ist so eine Region. Wer ankommt, wird nicht empfangen, sondern umfangen. Von Bergen, die wie alte Freunde über das Tal wachen. Von Luft, die nach Heu, Stein, Holz und einem Hauch italienischer Leichtigkeit riecht. Zwischen Dolomitenkamm und Zypressenschimmer, zwischen Brotkruste und Barriquefass pulsiert hier eine Lebensart, die das Laute nicht braucht. Und genau hier – am Rand von Niederdorf im Pustertal – steht ein Haus, das genau das lebt: das HIRBEN Naturlaub. Es erhebt sich nicht über seine Umgebung, es fügt sich ein. Und das mit einer Klarheit und Ruhe, die spürbar bleibt – auch wenn man längst wieder fort ist.

Ein Haus, das atmet

Das HIRBEN ist kein Hotel im klassischen Sinn. Es ist ein Gedanke, eine Haltung. Gebaut von Barbara und Fabian Stoll, die nicht nur Gastgeber, sondern Übersetzer eines Lebensgefühls sind. Nachhaltigkeit ist für sie kein Trend, sondern Selbstverständlichkeit – sichtbar in jeder Holzwand, in jedem Lichtkonzept, in jeder Entscheidung, die auf das Wesentliche zielt. Die Zimmer? Kein Designstatement, sondern Rückzugsorte. Reduziert, duftend nach Fichte, offen zur Landschaft hin. Im Wellnessbereich wird nicht geschwitzt, sondern entschleunigt: Panoramasaunen, Pool, Yogaraum – alles großzügig, aber nicht großspurig. Und mittendrin: Fabian, der mit einem Glas Wein in der Hand über E-Mobilität doziert, während sein Sauerteig ruht. Barbara, deren leises Organisationstalent dem Haus seine Struktur gibt. Man fühlt: Hier ist nichts gespielt. Hier wohnt die Überzeugung.


Der Geschmack der Langsamkeit

Im HIRBEN beginnt jeder Tag mit Aromen, die wach machen – nicht nur den Körper, sondern auch das Gefühl für das, was gut tut. Das Frühstück ist eine Bühne für das Regionale: Bauernbrot, hausgemachte Aufstriche, Kräuter, Speck. Für Menschen mit Unverträglichkeiten gibt es keine Ausnahmen, sondern Alternativen, die neu denken, was Genuss sein kann. Am Abend wandelt sich der Speiseraum zum Salon des Geschmacks. Die Zutaten? Ein Garten, ein Kräuterbeet, ein Netzwerk aus kleinen Produzenten. Die Küche serviert nicht pompös, sondern präzise: Pinsa mit Spargel, Parmesan, Bozner Sauce. Wildgerichte, begleitet von Weinen aus Kellereien, die selbst Charakter zeigen. Unvergessen bleiben die Weinabende – zuletzt mit Werner Klettenhammer, der für Kurtatsch und Castel Sallegg sprach, als spräche er über Menschen, nicht über Reben.


Kurtatsch & Castel Sallegg – Wein als Landschaft

In Südtirol wächst der Wein nicht – er wird geformt. Von Sonne, Gestein, Höhenlage, von Händen, die wissen, wann genug ist. Die Kellerei Kurtatsch bringt diese Geografie ins Glas. Jeder Schluck Pinot Noir aus Mazon, Cabernet aus dem Brenntal, Sauvignon von steilen Hängen erzählt von der Region, von Hitze, Wind und Zeit. Wer durch die Weinberge wandert oder im Barriquekeller mit Dolomitwand verkostet, spürt: Hier entstehen keine Produkte, sondern Persönlichkeiten. Castel Sallegg dagegen ist ein historischer Kosmos. Ulrike Platter führt dieses Weingut, das Herrn Graf Georg Kuenburg im Besitz hat, seit längerem sehr erfolgreich. Umgeben von Kalterer Reben und See, ist das Weingut eine Zeitreise, ohne nostalgisch zu sein. Rosenmuskateller, Vernatsch, Lagrein – Weine mit aristokratischer Eleganz und tiefer Verwurzelung.


Was draußen still ist, bewegt drinnen etwas

Das HIRBEN versteht Erholung als Ganzheit. Bewegung ist nicht Pflicht, sondern Möglichkeit. Im Winter führen Schneeschuhwanderungen in weiße Stille. Im Sommer warten Bergseen und Almen auf Radfahrer. Wer kein eigenes Bike hat, leiht ein E-Bike – mit Reparaturmöglichkeit direkt im Haus. Kulinarische Erlebnisse wie der Besuch bei Salomone Dolomiti, der höchstgelegenen Lachsräucherei Europas, erweitern den Horizont – geschmacklich wie gedanklich. Am Abend verwehen Gespräche mit dem Wind, und mit dem Blick auf die Berge wird der nächste Tag schon leiser.


Die Anreise als Teil der Erholung – unterwegs im Genesis GV70 Electrified

Schon die Anfahrt ins HIRBEN wird zur Einstimmung – besonders, wenn sie im Genesis GV70 Electrified geschieht. Dieses Fahrzeug ist mehr als ein SUV: Es ist eine stille Hommage an das Reisen selbst. Elektrisch und emissionsfrei gleitet es durch alpine Landschaften, die sich in der rahmenlosen Frontscheibe spiegeln wie ein Versprechen auf Weite und Ruhe. Seine coupéhafte Silhouette wirkt dynamisch, aber nie aufdringlich. Innen trifft fein genarbtes Leder auf metallische Kühle, gebürstetes Aluminium auf sanfte Ambientebeleuchtung. Alles ist darauf ausgerichtet, nicht zu beeindrucken, sondern zu begleiten. Das Infotainmentsystem mit 14,5-Zoll-Bildschirm reagiert intuitiv, die Fahrassistenten nehmen Sorgen aus der Hand – Highway Driving Assist, Totwinkelmonitor, 360-Grad-Kamera. Selbst kurvige Passstraßen werden so zur Einladung, durchzuatmen. Was aber wirklich berührt: das nahezu lautlose Gleiten. Kein Dröhnen, kein Ruckeln – nur Bewegung, die nicht stört, sondern trägt. Wer so ankommt, kommt nicht bloß irgendwo an. Er kommt bei sich an. Der Genesis GV70 ist damit mehr als ein Transportmittel. Er ist ein Reisepartner für Regionen wie Südtirol – wo der neue Luxus in der Stille liegt.


Was bleibt, ist weniger – und genau das tut gut

Das HIRBEN verlässt man nicht einfach. Man nimmt etwas mit. Vielleicht eine Flasche Pinot Noir. Vielleicht die Erinnerung an ein Gespräch im Kräutergarten. Vielleicht nur das leise Gefühl, dass weniger manchmal mehr ist – wenn es gut gemacht ist. Südtirol braucht keinen Pomp, um zu beeindrucken. Es reicht, sich einzulassen. Wer das tut, entdeckt eine neue Definition von Luxus: still, bewusst, tief. Und wer wiederkommen möchte – der weiß jetzt, wohin.

 

Ihr Aparthotel in Niederdorf im Pustertal – HIRBEN Naturlaub

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Castel Sallegg | Weingut, Hotel, Events | Kaltern, Südtirol

Kellerei Kurtatsch – die Kellerei in Südtirol

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